Ein paar Worte zum Schuljahresende

Liebe Eltern,

liebe Lehrer:Innen,

 

wieder geht ein sehr ungewöhnliches Schuljahr dem Ende entgegen. Nein, es war nicht alles perfekt in diesem Schuljahr – aber es war auch nicht alles schlecht. Genau genommen bin ich der Meinung, wir waren alle zusammen sogar richtig gut. Und genau das ist der Punkt, welchen ich zum Schuljahresausklang aufgreifen möchte.

Wir hatten wieder einmal sehr große, sehr viele Herausforderungen. Viele kamen von Außerhalb und haben die Rahmenbedingungen für den Schulunterricht massiv beeinträchtigt. Die Art und Weise, wie wir Schule kennen, hat sich in den letzten Monaten geändert, wir alle haben viel gelernt, teils geflucht, waren zufrieden und unzufrieden, wir haben kritisiert und gelobt – und damit meine ich wirklich ALLE Seiten, alle Menschen, die in den Schulalltag involviert sind und waren.

In den unzähligen Gesprächen konnte ich einerseits die Unzufriedenheit heraushören, andererseits aber auch Lob für die Umsetzung in dieser für alle schwierigen Situation.

Nun haben wir noch 2 Wochen Unterricht, die Infektionszahlen gehen zurück, die Impfquote steigt. Ein großer und wichtiger Schritt Richtung Normalität. Und ich hoffe für uns alle, dass diese Zahlen auch so bleiben, dass wir nicht eine neue Welle erwarten müssen, damit wir nach den Sommerferien mit ganz normalem Unterricht starten können.

 

Bis dahin gibt es aber noch viel zu tun. Der Umzug in die Modulbauten steht an, auch interne Umzüge aus dem C-Trakt in den D-Trakt, die Schulleitung und die Lehrkräfte sind hier also nochmal einer zusätzlichen Belastung ausgesetzt, damit wir ab dem Schuljahr 2021/2022 gut starten können.

 

Ich möchte mich heute nochmals bei Ihnen/Euch allen bedanken. Bedanken für 15 Monate außerordentlichen Einsatz im Zeichen einer weltweiten Pandemie. Danke an alle Eltern, welche auch Lehrkräfte waren, Aufsichtspersonen, Mutmacher:innen. Danke ebenso an alle Lehrkräfte, welche Moderator:innen waren, Motivationskünster:innen,  Telefonhotline und sich an einer komplett neue Art der Telearbeit gewöhnen mussten. Und danke auch an alle Schülerinnen und Schüler für die Geduld am Bildschirm, am Smartphone, in Zoom und Teams, dem Tool aus Logineo, dessen Namen ich verdrängt habe  – und auch im Umgang und Geduld mit Eltern und Lehrkräften.

 

Ohne Euch Alle, ohne diesen Einsatz, ohne Lob und ohne Kritik wäre dies alles noch viel schwieriger gewesen. Und das ist es, was uns als Schulfamilie ausmacht. Persönlich möchte ich auch danken für viele nette Gespräche, ebenso für nette wie auch für die weniger netten Worte, alles zusammen sorgt dafür, dass wir stetig an uns weiterarbeiten können.

 

Ich wünsche Euch allen erholsame Sommerferien – ganz egal, wo diese verbracht werden. Bleibt weiterhin alle gesund und kommt gesund zurück.

 

Herzliche Grüße

 

Frank Weitz