Spendenaktion Flutkatastrophe / T-Shirt Kinder/Damen/Herren

Liebe ElternvertreterInnen (mit der Bitte um Weiterleitung wie üblich)
liebe Eltern,

dachten wir bisher dass Corona uns schon einiges abverlangt hat ist in Erftstadt für viele Familien nichts mehr wie es war. Wer in den besonders betroffenen Gebieten unterwegs war, mit Menschen gesprochen hat (sofern nicht selber beroffen) kann sich dennoch nur ganz schwer vorstellen, wie die Menschen sich fühlen. Allein der Zusammenhalt der Erftstädter Bürger:Innen, die Hilfe aus Nah und Fern ist es, was die Menschen nicht ganz verzweifeln lässt.

In der letzten Mail habe ich den Spendenlink der Stadt Erftstadt geteilt. Ich versuche auch die Infos auf unserer Homepage immer aktuell zu halten.

Heute möchte ich eine Aktion mit Euch teilen, welche ich auch in den sozialen Medien ein paar mal gesehen habe.:
Spendenaktion Flutkatastrophe / T-Shirt Kinder/Damen/Herren "Gemeinsam für Erfstadt"

Ich bin überzeugt, dass auch wir als Schulfamilie helfen können.

Herzliche Grüße
Frank Weitz

Spendenkonto – Hochwasser Erftstadt

Liebe ElternvertreterInnen,
liebe Eltern,
liebe Lehrkräfte,

mir ist klar dass eigentlich Urlaubszeit ist und einige Mails nicht weitergeleitet werden können.
Daher nutze ich leider doch noch einmal alle vorhandenen Verteiler – und ich hätte uns das gerne erspart.

Zuerst einmal hoffe ich, dass Ihr Alle in Sicherheit seid und weiterhin dass sich die Schäden in Grenzen halten, auch wenn die Bilder aus den Ortsteilen das nicht vermuten lassen.
Und ich denke hier spreche ich auch im Namen der Schulleitung und des Kollegiums, leider stehen wir aber derzeit nur verzögert per Mail in Kontakt.

Die Stadt Erftstadt hat ein Spendenkonto eingerichtet für alle die helfen können und möchten.

Die Bankverbindung lautet
DE20 3705 0299 0190 2794 24
bei der KSK Köln unter dem Stichwort „Hochwasser“

Passt bitte ALLE weiterhin gut auf Euch auf.

Herzliche Grüße
Frank Weitz

Ein paar Worte zum Schuljahresende

Liebe Eltern,

liebe Lehrer:Innen,

 

wieder geht ein sehr ungewöhnliches Schuljahr dem Ende entgegen. Nein, es war nicht alles perfekt in diesem Schuljahr – aber es war auch nicht alles schlecht. Genau genommen bin ich der Meinung, wir waren alle zusammen sogar richtig gut. Und genau das ist der Punkt, welchen ich zum Schuljahresausklang aufgreifen möchte.

Wir hatten wieder einmal sehr große, sehr viele Herausforderungen. Viele kamen von Außerhalb und haben die Rahmenbedingungen für den Schulunterricht massiv beeinträchtigt. Die Art und Weise, wie wir Schule kennen, hat sich in den letzten Monaten geändert, wir alle haben viel gelernt, teils geflucht, waren zufrieden und unzufrieden, wir haben kritisiert und gelobt – und damit meine ich wirklich ALLE Seiten, alle Menschen, die in den Schulalltag involviert sind und waren.

In den unzähligen Gesprächen konnte ich einerseits die Unzufriedenheit heraushören, andererseits aber auch Lob für die Umsetzung in dieser für alle schwierigen Situation.

Nun haben wir noch 2 Wochen Unterricht, die Infektionszahlen gehen zurück, die Impfquote steigt. Ein großer und wichtiger Schritt Richtung Normalität. Und ich hoffe für uns alle, dass diese Zahlen auch so bleiben, dass wir nicht eine neue Welle erwarten müssen, damit wir nach den Sommerferien mit ganz normalem Unterricht starten können.

 

Bis dahin gibt es aber noch viel zu tun. Der Umzug in die Modulbauten steht an, auch interne Umzüge aus dem C-Trakt in den D-Trakt, die Schulleitung und die Lehrkräfte sind hier also nochmal einer zusätzlichen Belastung ausgesetzt, damit wir ab dem Schuljahr 2021/2022 gut starten können.

 

Ich möchte mich heute nochmals bei Ihnen/Euch allen bedanken. Bedanken für 15 Monate außerordentlichen Einsatz im Zeichen einer weltweiten Pandemie. Danke an alle Eltern, welche auch Lehrkräfte waren, Aufsichtspersonen, Mutmacher:innen. Danke ebenso an alle Lehrkräfte, welche Moderator:innen waren, Motivationskünster:innen,  Telefonhotline und sich an einer komplett neue Art der Telearbeit gewöhnen mussten. Und danke auch an alle Schülerinnen und Schüler für die Geduld am Bildschirm, am Smartphone, in Zoom und Teams, dem Tool aus Logineo, dessen Namen ich verdrängt habe  – und auch im Umgang und Geduld mit Eltern und Lehrkräften.

 

Ohne Euch Alle, ohne diesen Einsatz, ohne Lob und ohne Kritik wäre dies alles noch viel schwieriger gewesen. Und das ist es, was uns als Schulfamilie ausmacht. Persönlich möchte ich auch danken für viele nette Gespräche, ebenso für nette wie auch für die weniger netten Worte, alles zusammen sorgt dafür, dass wir stetig an uns weiterarbeiten können.

 

Ich wünsche Euch allen erholsame Sommerferien – ganz egal, wo diese verbracht werden. Bleibt weiterhin alle gesund und kommt gesund zurück.

 

Herzliche Grüße

 

Frank Weitz

 

 

 

 

 

 

Rückkehr zum Präsenzunterricht: MSB – SchulMail: Schulbetrieb ab dem 31. Mai 2021

Liebe Eltern,
liebe Lehrkräfte,

lange haben wir gewartet, nun gibt es frohe Nachrichten:
Ab dem 31.05.2021 können wir, unter Einbehaltung der Hygienevorschriften, zum Präsenzunterricht zurückkkehren.
Sicherlich haben wir nicht alles selber in der Hand, die Zahlen in Erftstadt für sich sind schon seit längerer Zeit sehr positiv, wie alle anderen Kommunen sind wir aber von den Zahlen des Rhein-Erft-Kreises abhängig. In der Hoffnung, dass es bis zu den Sommerferien so weitergeht möchte ich mich bei allen Eltern, Schüler*innen und Lehrer*innen für die Geduld, den Einsatz, das Durchhaltevermögen herzlich bedanken.

Bitte beachtet die Informationen unter dieser Mail, welche Frau Freiburg uns zur Verfügung gestellt hat.

Herzliche Grüße
Frank Weitz

Am 25.05.21, 20:59 schrieb Frau Freiburg

Liebe Eltern,

ab Montag, 31.05.2021 wird der Präsenzunterricht wieder aufgenommen. Die
Mail mit den entsprechenden Hinweisen zu den noch verbleibenden Wochen
bis zum Schuljahresende aus dem Schulministerium sende ich Ihnen zu.

Mit freundlichen Grüßen
Karin Freiburg

>>>>>>>>>>>>>>> Beginn der SchulMail des MSB NRW >>>>>>>>>

SchulMail: Schulbetrieb ab dem 31. Mai 2021

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

auf der Grundlage der aktuellen Fassung der Coronabetreuungsverordnung
findet derzeit der Schulbetrieb in Nordrhein-Westfalen ganz überwiegend
im Wechselunterricht, in einer geringeren Zahl von Fällen wegen hoher
Inzidenzwerte noch im reinen Distanzunterricht statt. Ausgenommen von
diesen Einschränkungen sind Abschlussklassen und ein Teil der
Förderschulen.

Nordrhein-Westfalen hat mit diesem Unterrichtskonzept auf dem Höhepunkt
der dritten Welle der Pandemie einer nachhaltigen Infektionsprävention
den Vorrang gegeben. Inzwischen weist mehr als die Hälfte der Kreise
und kreisfreien Städte eine stabile Inzidenz von unter 100 auf. Hinzu
kommt, dass in Nordrhein-Westfalen schon in der 12. Kalenderwoche das
erste Mal in den Schulen getestet wurde; seit dem Ende der Osterferien
erfolgen stabil zwei pflichtige Tests pro Woche. In den Grund- und
Förderschulen steht zudem seit dem 10. Mai 2021 mit dem Lolli-Test ein
sehr sensitives und altersgerechtes Testverfahren zur Verfügung.

Schulbetrieb im durchgängigen Präsenzunterricht

Auch aus diesen Gründen kehren ab Montag, 31. Mai 2021, grundsätzlich
alle Schulen aller Schulformen in Kreisen und kreisfreien Städten mit
einer stabilen Inzidenz von unter 100 zu einem durchgängigen und
angepassten Präsenzunterricht zurück. Die bestehenden strikten
Hygienevorgaben (insbesondere Masken- und Testpflicht) gelten weiter.
Für die Unterrichtstage nach Pfingsten, also vom 26. bis 28. Mai 2021,
gelten noch die bisherigen Regelungen der Coronabetreuungsverordnung
fort.

Bereits jetzt stellt das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und
Soziales (MAGS) nahezu täglich durch Allgemeinverfügung den Kreis der
betroffenen kommunalen Gebietskörperschaften (Kreise und kreisfreie
Städte) ausdrücklich fest, so dass keine neuen, zusätzlichen
Verfahrensregeln implementiert werden müssen. Auch für den Übergang
in einen Inzidenzbereich von unter 100 sollen die allgemeinen Regeln
gelten:

* An fünf aufeinanderfolgenden Werktagen ein Unterschreiten des
Schwellenwertes;
* danach Außerkrafttreten der Einschränkungen am übernächsten Tag;
* die aktuelle, vor allem auch schulorganisatorisch motivierte
Regelung des § 1 Absatz 14 Coronabetreuungsverordnung, wonach
Übergänge nur zum Wochenbeginn möglich sind, wird nicht länger
benötigt, da die betroffenen Schulen sich bereits in einem
eingeschränkten Präsenzbetrieb befinden.

Zur Erinnerung: Unverzichtbare schriftliche Leistungsnachweise können
schon derzeit von Schülerinnen und Schülern aller Schulformen und
Jahrgangsstufen in der Schule selbst abgelegt werden.

Mit den dargestellten Regeln wenden wir in Nordrhein-Westfalen die
bundeseinheitlichen Vorgaben der sog. „Notbremse“ (§ 28b Absatz 3
Infektionsschutzgesetz) an. Diese Regeln gewährleisten durch die
Bindung an Inzidenzwerte und mehrtägige Übergangsfristen die
notwendige Planungssicherheit. Wir sind voller Zuversicht, dass die
deutlich gesunkenen Infektionszahlen, der erhebliche Impffortschritt,
die Beibehaltung der zweimal pro Woche stattfindenden verpflichtenden
Tests in den Schulen sowie die Beachtung der Hygieneregeln und
Schutzmaßnahmen diese Planungssicherheit für fünf Wochen
Präsenzunterricht bis zum Beginn der Schulferien Anfang Juli
ermöglichen werden. Zu einer vollständigen Information gehört
allerdings auch, Sie darüber zu unterrichten, dass aufgrund eines
denkbaren Wiederanstiegs der Sieben-Tages-Inzidenz in einzelnen Kreisen
oder kreisfreien Städten über 100 (oder gar über 165) eine erneute
Rückkehr in den Wechsel- (oder gar Distanz-) Unterricht nicht gänzlich
ausgeschlossen werden kann. Ich möchte Sie in diesem Zusammenhang
bitten, sich anhand der im Internet verfügbaren Informationen des MAGS
oder auch der örtlichen Gesundheitsbehörden auf dem Laufenden zu
halten.

Hinweise zu den aktuellen Hygienevorgaben für den Schulbetrieb finden
Sie unter folgendem Link:
https://www.schulministerium.nrw/themen/schulsystem/angepasster-schulbetrieb-corona-zeiten/impfungen-infektionsschutz-hygiene-masken

Präsenzunterricht in Klassen- und Kursstärke

Im Präsenzunterricht in Klassen- oder Kursstärke ist das Tragen einer
medizinischen Maske auch am Sitzplatz im Unterricht weiterhin
verpflichtend. Zudem müssen sich seit dem Ende der Osterferien
Schülerinnen und Schüler sowie alle an der Schule Beschäftigten zwei
Mal pro Woche einem Antigen-Schnelltest oder in Grundschulen,
Förderschulen und einem Teil der Schulen mit Primarstufe einem
Lolli-Test unterziehen. Die dadurch im Vergleich zum ersten
Schulhalbjahr deutlich erhöhten Sicherheitsmaßnahmen sind nicht nur
Grundlage für einen täglichen Unterricht in Klassen- und Kursstärke,
sondern auch Voraussetzung dafür, dass über den Unterricht im
Klassenverband hinaus eine Mischung von Schülergruppen im
Präsenzunterricht erfolgen kann. Dies gilt beispielsweise im Bereich
der Fremdsprachen, im Wahlpflichtbereich, im Religionsunterricht oder
bei der Aufteilung in E- und G-Kurse – so wie es mit der SchulMail vom
22. April 2021 bereits für den Wechselunterricht ermöglicht wurde.

Mir ist bewusst, dass der Übergang vom Wechselunterricht in einen
durchgängigen Präsenzunterricht die Schulen vor unterschiedlich große
Herausforderungen stellt. Insbesondere in den weiterführenden Schulen,
in denen in den kommenden Wochen bis zu den Sommerferien vielfach noch
schriftliche sowie mündliche Prüfungen erfolgen, die unter
konsequenten Hygiene-Auflagen stehen und die einen hohen Personaleinsatz
erfordern, ist es daher an einzelnen Tagen mit Prüfungsgeschehen
vertretbar, dass für bestimmte Klassen und Jahrgangsstufen der
Präsenzunterricht nicht in vollem Umfang erteilt wird. Vor diesem
Hintergrund ist es wichtig, dass die Schulleitungen gegenüber den
Eltern sowie den Schülerinnen und Schülern transparent darlegen,
welche Einschränkungen im Hinblick auf den Präsenzunterricht anstehen
könnten. In diesem Zusammenhang möchte ich darauf hinweisen, dass
derzeit grundsätzlich noch befristete Verträge geschlossen werden
können, um die personelle Präsenz in den Schulen zu erhöhen; vor
Eintritt in entsprechende Planungen sollte die jeweils zuständige
Bezirksregierung kontaktiert werden.

Auswirkungen auf die Testverfahren

Grundsätzlich hat die Umstellung vom Wechsel- auf einen vollständigen
Präsenzunterricht keine Auswirkungen auf die in den Schulen
eingesetzten Testverfahren und die Anzahl der benötigten Tests.

Für die Grundschulen, Förderschulen und Schulen mit Primarstufe, die
am Lolli-Testverfahren beteiligt sind, werden sich voraussichtlich nur
kleine Änderungen ergeben. Im Interesse einer gleichmäßigen
Auslastung der Labore und mit dem Ziel, die Anpassungen so gering wie
möglich zu halten, wird es zumindest bis auf Weiteres bei den vier
Pool-Testtagen Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag bleiben, wobei
an jedem Tag die Hälfte der in der Schule anwesenden Schülerinnen und
Schüler am Pool-Test teilnehmen. Das hätte in einer Grundschule zur
Folge, dass beispielsweise montags und mittwochs die Schülerinnen und
Schüler der Schuleingangsphase, dienstags und donnerstags die
Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 und 4 am Pooltest teilnehmen.
Zu den möglichen Anpassungen beim Lolli-Testverfahren werden wir den
betroffenen Schulen kurzfristig gesonderte Informationen zukommen
lassen, u.a. auch zur ggf. geänderten Poolbildung.

Durchgängiger Präsenzbetrieb und Prüfungen in Berufskollegs

Für den durchgängigen Präsenzbetrieb, Prüfungen und Nachprüfungen
an Berufskollegs gelten folgende Regelungen:

Grundsätzlich wird wieder in allen Jahrgangstufen und Bildungsgängen
Unterricht in Präsenz unter strikter Berücksichtigung der
Hygienevorschriften der Coronabetreuungsverordnung aufgenommen.

Bei besonderen organisatorischen Gegebenheiten und pädagogischen
Bedarfslagen kann die Schulleitung auf der Grundlage eines Erlasses
abweichende Einzelfallregelungen treffen. Diese sind der
Bezirksregierung anzuzeigen.

Der Präsenzunterricht in Abschlussklassen des dualen Systems der
Berufsausbildung ist drei Wochen vor dem Prüfungstermin zu beenden. Der
Unterricht ist ab diesem Zeitpunkt als Distanzunterricht
weiterzuführen. Sofern zur Leistungsbewertung noch schriftliche
Arbeiten erforderlich sind, können diese in Präsenz unter strikter
Einhaltung des Infektionsschutzes stattfinden. Für alle anderen
Abschlussklassen mit zentralen oder dezentralen Prüfungen kann von
dieser Regelung ebenfalls Gebrauch gemacht werden. Diese Regelungen
gelten auch für mündliche und praktische Prüfungen.

Die Zuständigkeit für die Durchführung der Berufsabschlussprüfungen
liegt bei den zuständigen Stellen. Gemäß § 1 Absatz 2 Nr. 5
Coronabetreuungsverordnung können die Räume der Berufskollegs für
Berufsabschlussprüfungen genutzt werden. Durch die Vorgaben ist es auch
für die anstehenden Abschlussprüfungen erforderlich, dass für
getestete und nicht getestete Auszubildende unterschiedliche Räume
vorgehalten werden. Schulleitungen sind gehalten, in Abstimmung mit
ihrem Schulträger an den Prüfungstagen der Berufsabschlussprüfungen
die räumlichen Kapazitäten durch verstärkte Nutzung von
Distanzunterricht bereitzustellen. Die Prüfungsaufsicht und
Prüfungsdurchführung sind grundsätzlich von den zuständigen Stellen
sicherzustellen. Hier werden auch Lehrkräfte im Rahmen ihres Ehrenamtes
tätig.

Wiederaufnahme der Ganztags- und Betreuungsangebote in der Primarstufe
und der Sekundarstufe I bei einem vollständigen Präsenzbetrieb

Offene und gebundene Ganztagsangebote und Betreuungsangebote gemäß
BASS 12-63 Nr. 2 können gemäß Coronabetreuungsverordnung ab dem 31.
Mai 2021 im Rahmen der vorhandenen räumlichen und personellen
Kapazitäten unter Beachtung des schulischen Hygienekonzeptes
wiederaufgenommen werden, wenn ein Schulbetrieb in vollständiger
Präsenz zulässig ist. Von der regelmäßigen Teilnahme an den
Angeboten soll nur noch in begründeten Ausnahmefällen abgewichen
werden. Über Ausnahmen wird vor Ort entschieden.

Die Mitwirkung externer Partner im Ganztag ist ebenfalls möglich und
wird vor Ort im Rahmen der bestehenden Konzepte konkret ausgestaltet.
Auch der Besuch außerschulischer Lernorte ist bei einem Schulbetrieb in
vollständiger Präsenz wieder möglich. Falls Abweichungen vom
regulären zeitlichen Umfang der Angebote erforderlich sind, z.B.
aufgrund der standortbezogenen personellen und räumlichen Situation vor
Ort, wird die Umsetzung von Schulleitung und OGS-Leitung unter
Einbeziehung des Schulträgers gestaltet. Grundsätzlich ist soweit wie
möglich ein regulärer Angebotsumfang anzustreben. Die für diese
Aufgabe zur Verfügung gestellten Stellenzuschläge sind entsprechend
einzusetzen.

Die Zusammensetzung der Gruppen in den Ganztags- und Betreuungsangeboten
ist, wie auch im Unterricht, zu dokumentieren, um bei Bedarf
Infektionsketten zurückverfolgen zu können. Die Umsetzung auch
jahrgangsübergreifender Ganztagskonzepte ist wieder möglich.

Für Räume und Kontaktflächen gelten die Hygienebestimmungen, die im
Rahmen der standortbezogenen Hygienekonzepte festgelegt sind. Eine
Desinfektion von Spielzeugen, die gemeinsam genutzt werden, ist nicht
erforderlich.

Die Notwendigkeit zum Tragen einer medizinischen Maske besteht fort; die
Coronabetreuungsverordnung lässt in Ausnahmefällen für Schülerinnen
und Schüler bis zur Klasse 8 auch das Tragen einer Alltagsmaske zu.

Der Betrieb von Schulmensen ist an allen Schulen wieder möglich.
Möglich sind auch Angebote der Zwischen- und Mittagsverpflegung durch
Dienstleister, Kioske oder Bistros zur Versorgung derjenigen, die sich
am Schulstandort aufhalten, wenn die aktuell gültigen Vorgaben gemäß
Infektionsschutz und Hygienevorschriften eingehalten werden. Die
einzelnen Maßnahmen sind durch den Schulträger jeweils in Rücksprache
mit Schulleitung und dem örtlichen Gesundheitsamt abzuklären.

Wegfall der pädagogischen Betreuung bei durchgängigem Präsenzbetrieb

Da die Rückkehr zum angepassten Präsenzbetrieb eine vollständige
Beschulung aller Schülerinnen und Schüler der betroffenen Schulen
ermöglicht, gibt es dort keine Angebote der pädagogischen Betreuung
mehr. Die Schülerinnen und Schüler nehmen wieder regulär am
Präsenzunterricht einschließlich der – möglicherweise
eingeschränkten – Ganztags- und Betreuungsangebote teil.

Sportunterricht (einschließlich Schwimmunterricht)

Sportunterricht kann an Schulen im durchgängigen Präsenzbetrieb bei
Beachtung der einschlägigen Hygienevorgaben wieder grundsätzlich in
vollem Umfang erteilt werden. Allerdings findet dieser in der Regel im
Freien statt.

Nur zu Prüfungszwecken und bei widrigen Witterungsverhältnissen kann
von dieser Regel abgewichen werden. Findet Sportunterricht in
Ausnahmefällen in Sporthallen statt, besteht die Pflicht zum Tragen
einer medizinischen Maske; intensive ausdauernde Belastungen in
Sporthallen sind unzulässig.

Der Schwimmunterricht soll stattfinden. Besondere Berücksichtigung
müssen die Ausbildung von Nichtschwimmerinnen und Nichtschwimmern sowie
prüfungsrelevante Schwimmkurse finden.

Beim Sportunterricht im Freien und beim Schwimmunterricht besteht keine
Pflicht zum Tragen einer medizinischen oder sonstigen
Mund-Nase-Bedeckung.

Die Auswahl der Lerninhalte und der Unterrichtsorganisation muss für
den Sportunterricht im Freien, in Sporthallen und beim Schwimmunterricht
unter dem Blickwinkel erfolgen, dass ausreichend Abstand gehalten werden
kann.

Alle Regelungen zum Sportunterricht in der aktualisierten Fassung sind
unter www.schulsport-nrw.de [1] abrufbar.

Berufliche Orientierung gemäß KAoA

Im Rahmen des Präsenz- oder Wechselunterrichts können unter strikter
Berücksichtigung der Hygienevorgaben die Standardelemente der
Beruflichen Orientierung in Präsenz durchgeführt werden. Dies gilt
auch für die trägergestützten Standardelemente „Potenzialanalyse“
und „KAoA-kompakt“ sowie die „Berufseinstiegsbegleitung“.
Weitere trägergestützte Maßnahmen können hingegen nur in Präsenz
durchgeführt werden, wenn zusätzlich die Sieben-Tage-Inzidenz stabil
unter 50 liegt und dies durch Bekanntmachung des MAGS festgestellt ist.
Im Übrigen gelten die zu den einzelnen Standardelementen innerhalb des
Bildungsportals veröffentlichten Regelungen zum angepassten
Schulbetrieb in Corona-Zeiten.

Planung von Abschlussfeiern

Bereits in der letzten SchulMail hatte ich darüber informiert, dass
verlässliche Aussagen zur Zulässigkeit von Abschlussfeiern zurzeit
noch nicht möglich sind. Angesichts der sich derzeit stetig
verbessernden Infektionslage halte ich aber dennoch Planungen für
Abschlussfeiern zum jetzigen Zeitpunkt für verantwortbar.

Ich muss allerdings um Verständnis bitten, dass wir die genauen
Rahmenbedingungen für die letzten Schultage noch nicht festlegen
können. Wir werden Sie allerdings zum frühestmöglichen Zeitpunkt
informieren.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit der Rückkehr zu einem durchgängigen Präsenzunterricht bei
Inzidenzen von unter 100 werden noch einmal organisatorische Anpassungen
des Schulbetriebs notwendig. Dabei verkenne ich nicht, dass die
Rückkehr zu einem durchgängigen Präsenzbetrieb unter
Pandemiebedingungen bei dem einen oder der anderen auch Besorgnis oder
Kritik auslösen kann. Die Chance jedoch, unsere Schulen für die
„Zielgerade“ des Schuljahres vor allem in Interesse der
Schülerinnen und Schüler wieder öffnen zu können, kann und muss
unter den gegebenen Umständen verantwortbar und gemeinsam genutzt
werden.

Mit freundlichen Grüßen

Mathias Richter

<<<<<<<<<< Ende der SchulMail des MSB NRW <<<<<<<<<<

Diese Nachricht wurde Ihnen im Auftrag des Ministeriums für Schule und
Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen (MSB NRW) übermittelt.

Bei Fragen zu diesem Thema wenden Sie sich an
Schuljahr2020-2021@msb.nrw.de, 0211 5867 3581.

Ferner wird auf die regelmäßig aktualisierten „Allgemeinen
Informationen zum Schulbetrieb“ im Bildungsportal verwiesen
(https://www.schulministerium.nrw.de/themen/schulsystem/angepasster-schulbetrieb-corona-zeiten)

HINWEIS: Falls vorhandene Links in dieser Nachricht nicht richtig
angezeigt werden, sollten Sie diese kopieren und in die Adresszeile des
Browsers einfügen.

Links:
——
[1] http://www.schulsport-nrw.de

Information: Erweiterung und Sanierung Schulzentrum Lechenich in 50374 Erftstadt, Dr.-Josef-Fieger-Straße 7 – Änderung Schulweg 21. KW 2021

Liebe Eltern,

Bitte beachtet die Information von Frau Freiburg im Anhang und unter dieser Mail

Herzliche Grüße
Frank Weitz

Am 22.05.21, 07:49 schrieb Frau Freiburg

Liebe Eltern,

ab der kommenden Woche ist die Brücke über den Rotbach gesperrt und die
Wegeführung zum Schulgebäude muss über den Hennes-Weisweiler-Weg
erfolgen.

Der Abtransport des Schutts der Tennishalle macht Sperrungen
erforderlich. Wie lange diese dauern werden, ist zunächst noch nicht
mitgeteilt worden.

Ich hatte Ihnen dies vor einiger Zeit, als wir noch im Distanzunterricht
waren, mitgeteilt und auch den anhängenden Plan mitgeschickt. Da wir in
der kommenden Woche den Unterricht für zwei Tage im Wechselunterricht
aufnehmen und aller Wahrscheinlichkeit nach ab dem 31.05.2021 wieder in
voller Präsenz starten, mache ich auf diese baulichen Besonderheiten
nochmals aufmerksam.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Pfingstwochenende, auch wenn das Wetter
weniger angenehm ist.

Mit freundlichen Grüßen
Karin Freiburg

S-71708-Wegeführung_Abbruch_Tennishalle-210224

UPDATE: möglicher Schulbetrieb nach Pfingsten

Liebe ElternvertreterInnen (mit der Bitte um Weiterleitung wie üblich)
liebe Eltern,
Bitte beachtet die Mitteilung von Frau Freiburg:

Liebe Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler,

die Ankündigungen für die Woche nach Pfingsten haben sich bestätigt. Am
27.05 und 28.05. werden wir im Wechselunterricht unterrichten, ab dem
31.05. dann sehr wahrscheinlich wieder in den Präsenzunterricht
zurückkehren.

Mit freundlichen Grüßen
Karin Freiburg

Herzliche Grüße
Frank Weitz

 

und hier noch der Link zum Ministerium:

https://www.schulministerium.nrw/startseite/regelungen-fuer-schulen-ab-dem-31-mai-2021

Update zur Schulmail – Berücksichtigung der Inzidenzen

Liebe Eltern,

da mich dann doch einige Fragen erreicht haben zur möglichen Öffnung bzw. Übergang in den Wechselunterricht an unserer Schule hier ein paar Informationen.

Info zu Abhängigkeit der Unterrichtsorganisation und Inzidenzzahlen

Liebe Eltern,

Bitte beachtet die Informationen von Frau Freiburg unten.
Dies ist sehr wichtig, da wir immer wieder Fragen bekommen, warum die Schulen in Erftstadt nicht öffnen.

Herzliche Grüße
Frank Weitz

Am 02.05.21, 16:47 schrieb „Frau Freiburg

Liebe Eltern,

seit die „Bundes-Notbremse“ in Kraft ist, richtet sich die Entscheidung,
ob die Schulen im Distanz-, Wechsel- oder Präsenzunterricht sind, nach
den Inzidenzzahlen der kreisfreien Städte oder der Landkreise, in denen
sie sich befinden. Für unsere Schule bedeutet dies, auch wenn wir in
Erftstadt mit den Inzidenzen deutlich unter der Richtzahl von 165
(Bezugszahl für Distanzunterricht) sind, gibt uns das Ministerium für
Arbeit, Gesundheit und Soziales vor, dass wir bezogen auf die Inzidenzen
im Rhein-Erft-Kreis im Distanzunterricht bleiben.

Erst wenn die Inzidenz fünf Tage stabil unter 165 bleibt, können die
Schulen wieder in den Wechselunterricht gehen.

https://www.mags.nrw/pressemitteilung/corona-notbremse-ab-sofort-durch-bundesgesetz-geregelt-land-passt-corona

Es ist mir ein Anliegen, dies nochmals klarzustellen, dass wir uns als
Schule hier im Einflussbereich des MAGS (Ministerium für Arbeit,
Gesundheit und Soziales) befinden und nicht selbst entscheiden können,
wie wir den Unterricht durchführen.

Mit freundlichen Grüßen
Karin Freiburg
Schulleiterin

Bitte um Geduld – Situation ab Montag, 26.04.2021

Liebe ElternvertreterInnen (mit der Bitte um Weiterleitung wie üblich)
liebe Eltern,

da ich schon einige Anfragen erhalten habe, wie denn die Unterrichtssituation bei uns ab dem kommenden Montag ausschaut hier ein kurzer „Zwischenstand“, nachdem die neuen Regelungen ja offiziell seit heute Freitag, 23.04.2021, gelten. Wir sind im Rhein Erftkreis seit einigen Tagen über der Inzidenz von 165. Aktuell liegen wir bei 176,2.
Quelle: https://rhein-erft-kreis.maps.arcgis.com/apps/dashboards/6bd759ccf569448182e9551134183300

Das Ministerium für Schule und Bildung hat heute die folgende Mitteilung veröffentlicht: (https://www.schulministerium.nrw/startseite/regelungen-fuer-schulen-ab-dem-26-april-2021)

Bei einer regionalen Inzidenz von mehr als 165 ist Präsenzunterricht untersagt. Abschlussklassen und Förderschulen sind davon ausgenommen. Das bedeutet regional, dass es auf die Inzidenz in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt ankommt.
Prüfungen, insbesondere Abschlussprüfungen, sind kein Unterricht im Sinne des Bundesgesetzes und bleiben daher von den Einschränkungen des Präsenzbetriebs unberührt.

weiterhin heißt es dort:

Die Umstellung vom Wechselunterricht auf den Distanzunterricht findet statt, wenn an drei aufeinander folgenden Tagen die durch das Robert Koch-Institut veröffentlichte sogenannte 7-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 165 überschreitet. Die konkrete Feststellung trifft für jeden Kreis und jede kreisfreie Stadt sodann das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS). Die „Notbremse“ tritt dann am übernächsten Tag in Kraft.
Für alle jetzt schon betroffenen Kreise und kreisfreien Städte mit einer seit drei Tagen bestehenden Inzidenz von mindestens 165 bedeutet dies, dass faktisch ab Montag, 26. April 2021, die Einschränkungen für den Schulbetrieb (Distanzunterricht) wirksam werden. Maßgeblich ist die oben erwähnte Feststellung des MAGS. Sie kann frühestens am Freitag, 23. April 2021, erfolgen. In der Konsequenz treten die Beschränkungen rechtlich am Sonntag als „übernächstem Tag“ in Kraft.

Das bedeutet für uns, dass zunächst das MAGS feststellen muss, dass eine Überschreitung seit 3 Tagen für den Rhein-Erft-Kreis zutrifft. Das würde frühestens heute geschehen. Solange diese Informationskette an die Schulen nicht abgeschlossen ist wird es eine offizielle Information auch nicht geben.
Ich möchte daher alle um etwas Geduld bitten, bis wir die finalen Informationen verteilen können. Diese können in 10min vorliegen, aber ehrlicherweise fürchte ich, dass dies am Wochenende geschehen wird.

Herzliche Grüße
Frank Weitz

Informationen vom 14.04.2021

Liebe Eltern,

Nachfolgend vorab die Schulmail mit den Information für den Schulbesuch ab Montag, 19. April 2021.
Ich werde morgen am späten Nachmittag/frühen Abend weitere Informationen senden (so der aktuelle Stand)
mit weiteren Informationen für unsere Schule

Herzliche Grüße
Frank Weitz

>>>>>>>>>>> Beginn der SchulMail des MSB NRW >>>>>>>>>

Schulbetrieb im Wechselunterricht ab Montag, 19. April 2021

Coronaselbsttests an Schulen – Testpflicht

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

aufgrund des weiterhin dynamischen Infektionsgeschehens und mit Blick auf die unklare Datenlage zum Infektionsgeschehen als unmittelbare Folge der Ostertage hatte die Landesregierung Mitte der vergangenen Woche die Entscheidung getroffen, nach den Osterferien den Schulbetrieb zunächst ganz überwiegend im Distanzunterricht zu führen. Aufgrund einer Gesamtbewertung der aktuellen Lage hat die Landesregierung entschieden, dass alle Schulen ab dem kommenden Montag, 19. April 2021, wieder zu einem Schulbetrieb im Wechselunterricht zurückkehren können. Damit leben die Regeln für den Schulbetrieb aus der unmittelbaren Zeit vor den Osterferien wieder auf.

Diese für das Land Nordrhein-Westfalen vorgesehenen Regelungen zum Schulbetrieb orientieren sich an der in der parlamentarischen Beratung befindlichen Änderung des Infektionsschutzgesetzes auf Bundesebene. Die Bundesregierung hat sich mit Beschluss vom 13. April 2021 für eine unmittelbare gesetzliche Untersagung des Schulbetriebs in allen Ländern ausgesprochen, wenn eine Inzidenz von 200 überschritten wird. Ausgenommen werden können Abschlussklassen, falls die einzelnen Länder dieses regeln. Auch eine Notbetreuung ist in jedem Fall zulässig. Gleichwohl sind wir der Ansicht, dass die Dynamik des Infektionsgeschehens uns weiter zur Vorsicht zwingt. Wir kehren daher zum Wechselunterricht, wie ihn die Schulen vor den Osterferien konzipiert und praktiziert haben, zurück. Für die Fortsetzung der pädagogischen Betreuung gelten die Regelungen aus der SchulMail vom 14. Februar 2021.

Der Gesetzentwurf auf Bundesebene sieht vor, dass auch jenseits einer Inzidenz von 100 bis hin zu einer 200’er Inzidenz ein uneingeschränkter Schulbetrieb zulässig sein soll, allerdings flankiert durch eine Testpflicht an den Schulen. Eine solche Testpflicht gilt in Nordrhein-Westfalen bereits seit dem 12. April 2021 an allen Schulen.

Testpflicht an Schulen in Nordrhein-Westfalen

Wie oben erwähnt gilt seit dem 12. April nun eine Pflicht zur Testung in den Schulen. Sie ist so formuliert, dass die Teilnahme an wöchentlich zwei Tests zur Voraussetzung für den Aufenthalt in der Schule gemacht wird. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat die dafür erforderlichen Rechtsgrundlagen in der Coronabetreuungsverordnung erlassen. Der aktuelle Verordnungstext ist auf der Webseite des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales allgemein zugänglich: https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/210410_coronabetrvo_ab_12.04.2021_lesefassung.pdf .

Ergänzend zu meinen Hinweisen für die Durchführung von Selbsttests möchte ich Ihnen mit Blick auf die Testpflicht mit dieser SchulMail zusätzliche Informationen geben.

An den wöchentlich zwei Coronaselbsttests nehmen alle Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und das sonstige an der Schule tätige Personal teil.

Für die Schülerinnen und Schüler werden die Coronaselbsttests ausschließlich in der Schule durchgeführt. Es ist nicht zulässig, sie den Schülerinnen und Schülern nach Hause mitzugeben (siehe aber auch Nr. 7 und Nr. 12)
Für die Schülerinnen und Schüler finden die Selbsttests unter der Aufsicht des schulischen Personals statt. Die wöchentlichen Testtermine setzt die Schulleitung fest (vgl. auch SchulMail vom 15. März 2021).
Auch die Teilnahme an der pädagogischen Betreuung setzt die Teilnahme an wöchentlich zwei Coronaselbsttests voraus.
Die Lehrerinnen und Lehrer und das sonstige an der Schule tätige Personal sind auf Grund des Beamten- oder Arbeitsrechts zur Teilnahme an den Selbsttests verpflichtet.
Lehrerinnen und Lehrer und das sonstige an der Schule tätige Personal können die Tests in der Schule oder zu Hause durchführen. Über die Teilnahme sowie im Falle eines positiven Testergebnisses unterrichten sie unverzüglich die Schulleiterin oder den Schulleiter oder eine von ihr oder ihm beauftragte Person.
Wer einen höchstens 48 Stunden alten Negativtest einer anerkannten Teststelle vorlegt, zum Beispiel eines Testzentrums des öffentlichen Gesundheitsdienstes, muss nicht am Selbsttest teilnehmen.
Die Schulleiterin oder der Schulleiter schließt Personen, die nicht getestet sind, vom Schulbetrieb (in Form des Präsenzbetriebes bzw. der pädagogischen Betreuung) aus.
Die Schule weist die Eltern nicht getesteter Schülerinnen und Schüler auf ihre Verantwortung für den regelmäßigen Schulbesuch ihres Kindes (§ 41 Absatz 1 Satz 2 Schulgesetz NRW) und die Gefahren für den Schul- und Bildungserfolg hin. Nicht getestete Schülerinnen und Schüler haben keinen Anspruch auf ein individuelles Angebot des Distanzunterrichts.
Eine Ausnahme von der Testpflicht gilt für die Tage der schulischen Abschlussprüfungen und Berufsabschlussprüfungen. Auch nicht getestete Schülerinnen und Schüler dürfen wegen der besonderen Bedeutung daran teilnehmen. Diese Prüfungen werden aber räumlich getrennt von den Prüfungen getesteter Schülerinnen und Schüler durchgeführt.
Es ist davon auszugehen, dass es auch bei Berufsabschlussprüfungen der zuständigen Stellen, die in den Berufskollegs stattfinden, nicht getestete Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmer geben kann. Da diese entsprechend der Vorgaben ihre Prüfung in getrennten Räumen der Berufskollegs ablegen müssen, sind die Schulleitungen gehalten, in Abstimmung mit ihrem Schulträger an den Prüfungstagen der Berufsabschlussprüfungen die räumlichen Kapazitäten durch verstärkte Nutzung von Distanzunterricht bereitzustellen.
Soweit für Schülerinnen und Schüler an Berufskollegs Teilzeitunterricht oder in anderen Schulen Unterricht nur an einem Tag oder nur an zwei aufeinanderfolgenden Tagen in einer Woche erteilt wird, nehmen sie an nur einem Coronaselbsttest teil.
Die Schulleiterin oder der Schulleiter kann zulassen, dass anstatt von Coronaselbsttests für Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung, die sich nicht selbst testen können, ein solcher Test am Tag des Schulbesuchs oder am Vortag unter elterlicher Aufsicht stattfindet. In diesem Fall müssen die Eltern als Voraussetzung für die Teilnahme ihres Kindes am Unterricht schriftlich versichern, dass das Testergebnis negativ war.
Das Datum der Selbtstests, die getesteten Personen und die Testergebnisse werden von der Schule erfasst und dokumentiert. Sie werden nicht an Dritte übermittelt und nach 14 Tagen vernichtet. Diese ausdrückliche Regelung in der Coronabetreuungsverordnung trägt den Belangen des Datenschutzes Rechnung.
Die Schulleiterinnen und Schulleiter weisen Personen mit positivem Testergebnis auf ihre Rechtspflichten zum Umgang mit einem positiven Coronaselbsttest hin (siehe dazu § 13 Coronatest- und Quarantäneverordnung) und informieren das Gesundheitsamt (siehe dazu Nr. 16). Die betroffene Person muss von der Teilnahme am (Präsenz-)Schulbetrieb bzw. der Notbetreuung ausgeschlossen werden. Sie muss sich in der Folge in einem Testzentrum oder bei der Hausärztin oder dem Hausarzt unverzüglich einem PCR-Test unterziehen und kann erst nach Vorlage eines negativen Ergebnisses wieder am Schulbetrieb teilnehmen.
Die Schule gewährleistet – soweit erforderlich – die Aufsicht über die in der Schule positiv getesteten Schülerinnen und Schüler, bis die Eltern sie dort abholen oder von einer beauftragten Person abholen lassen.
Bei einer positiven Corona-Testung in der Schule muss eine Meldung an das zuständige Gesundheitsamt erfolgen. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat jetzt ausdrücklich klargestellt, dass diese Pflicht aus § 6 in Verbindung mit § 8 Abs. 1 Nr. 7 Infektionsschutzgesetz abzuleiten ist. Im Übrigen sollte in der besonders belastenden Anlaufzeit die Testung der Lehrerinnen und Lehrer nicht durch die Ausstellung von sog. Arbeitgeberbescheinigungen über negative Selbsttestungen belastet werden. Da es sich dabei aber um ein attraktives Angebot für alle an Schulen Beschäftigten handelt, sollen hierfür zeitnah die Voraussetzungen geschaffen werden.
Ich weiß, dass die Durchführung von Tests die Schulen vor große Aufgaben stellt. Das gilt vor allem für die Grundschulen und die Förderschulen der Primarstufe, die mit dem Testen noch keine Erfahrungen sammeln konnten und sich dennoch bereits im Rahmen der pädagogischen Betreuungsangebote damit vertraut machen mussten.

Bereits in der SchulMail vom 15. März habe ich Sie ausführlich über den Einsatz von Selbsttests für Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen informiert. Diese Hinweise gelten nunmehr auch für die Grundschule und die Förderschulen.

Vor dem Hintergrund mehrfacher Nachfragen ist mir der Hinweis wichtig, dass der nun zur Verfügung stehende Test (Siemens-Healthcare) in der gesamten Landesverwaltung zum Einsatz kommt. Mit Rücksicht auf die Beschaffungsmenge, die Marktsituation sowie den großen Zeitdruck, mit dem das notwendige Vergabeverfahren durchgeführt werden musste, konnte nur für dieses Testverfahren der Zuschlag erteilt werden, ohne dass eine Auswahlmöglichkeit bestand. Das Ministerium wird aber bei den weiteren Beschaffungsvorgängen im Rahmen des Möglichen darauf achten, dass Testverfahren zum Zuge kommen, die in besonderer Weise alters- und kindgerecht durchgeführt werden können. Dabei wird auch an alternativen Testverfahren insbesondere für die Grund- und Förderschulen gearbeitet.

In diesem Zusammenhang ist es mir wichtig, Sie schon jetzt darauf hinzuweisen, dass für Grund- und Förderschulen im Zusammenhang mit diesen alternativen Testverfahren voraussichtlich ein Wechselmodell mit geteilten Klassen und einen täglichen Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht erforderlich ist. Dieses Modell ist bereits jetzt das am häufigsten praktizierte.

Die Lehrerkollegien und das sonstige an der Schule tätige Personal leisten mit ihrer Beteiligung an den Testungen einen wesentlichen Beitrag dazu, auch in der Dritten Welle der Pandemie Zeiten eines schulischen Präsenzbetriebs zu ermöglichen. Dafür gilt Ihnen allen mein ausdrücklicher Dank.

Soweit sich neue Entwicklungen ergeben, werde ich Sie so schnell wie möglich informieren. Dies gilt insbesondere, wie oben erwähnt, für die Weiterentwicklung bzw. Vereinfachung der Testungen insbesondere an Grund- und Förderschulen, an der wir mit Nachdruck arbeiten.

Mit freundlichen Grüßen

Mathias Richter

<<<<<<<<<<< Ende der SchulMail des MSB NRW <<<<<<<<<< Diese Nachricht wurde Ihnen im Auftrag des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen (MSB NRW) übermittelt. Bei Fragen zu diesem Thema wenden Sie sich an Schuljahr2020-2021@msb.nrw.de, 0211 5867 3581. Ferner wird auf die regelmäßig aktualisierten „Allgemeinen Informationen zum Schulbetrieb“ im Bildungsportal verwiesen (https://www.schulministerium.nrw/themen/schulsystem/angepasster-schulbetrieb-corona-zeiten) HINWEIS: Falls vorhandene Links in dieser Nachricht nicht richtig angezeigt werden, sollten Sie diese kopieren und in die Adresszeile des Browsers einfügen.